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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Donnerstag, 20. Oktober 2011 um 11:12 nachmittags und veröffentlicht in Projekte - damals, heute, morgen, ToT_Podcast. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag per RSS 2.0-Feed folgen.
Man merkt schon, an welchen Stellen sie ausweichend wird. Das Thema Profitorientierung der Organisation versus Religionsanspruch hätte ich gerne noch etwas vertieft gehabt. Auf der einen Seite wundert mich, daß sie nicht darauf hingewiesen hat, daß die Clearwater-Anlage sicher als bescheidener eingestuft werden kann als der Vatikan oder auch nur eine riesige Anzahl prunkvoller Kirchen, Moscheen und Tempelanlagen anderer Religionen. Was die Rechtfertigung für Kosten bestimmter Leistungen in Scientology angeht, hätte ich noch einmal darauf hingewiesen, daß zwar für kirchliche Hochzeiten oder Beerdigungen auch Gebühren erhoben werden, nicht aber für Beichte, Abendmahl, gemeinsames Gebet oder andere seelsorgerliche Tätigkeiten. Das heißt, der religiöse Kern, die Erlangung von Seelenheil, ist keine Frage des Geldes. Interessanterweise verwendet Scientology ja auch das christliche Kreuz als Emblem. Die Lehre Jesus Christi ist also vermutlich in irgendeiner Weise in die scientologische Ideologie integriert. Was hätte wohl Jesus zu den Kosten des Auditings gesagt, der die Händler aus dem Tempel gescheucht hat und auch sonst nicht besonders gut auf die Huldigung des Mammons zu sprechen war (eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr usw.).
das Kreuz wurde von Scientology als Logo gewählt, damit es nicht zu sektenhaft wirkt. Der “Kunde” sollte etwas haben, was ihm vertraut ist. Psychotricks und so.
Okay, erstmal vielen Dank für den Podcast … ganz ehrlich habe ich irgendwie mehr erwartete … mehr krasse Aussagen oder Unglaubliches.
Allerdings finde ich schon, dass die Pressesprecherin gut geschult ist (sie ist ja 21 Jahre dabei). Persönlich finde ich ihr Lachen unangenehm und stufe es als Unsicherheit ein. Daran sollte sie noch etwas arbeiten!
Bin auf den dritten Teil gespannt … oben wurde so etwas in der Art erwähnt?!
RT @Hoaxilla: Er reiste durch die Zeit, hatte das Elixir der ewigen Jugend und den Stein der Weisen und spricht noch heute dur... http:/ ... 8 months ago
22. Oktober 2011 um 5:20 vormittags
Wieder ein klasse Interview. Applaus.
Man merkt schon, an welchen Stellen sie ausweichend wird. Das Thema Profitorientierung der Organisation versus Religionsanspruch hätte ich gerne noch etwas vertieft gehabt. Auf der einen Seite wundert mich, daß sie nicht darauf hingewiesen hat, daß die Clearwater-Anlage sicher als bescheidener eingestuft werden kann als der Vatikan oder auch nur eine riesige Anzahl prunkvoller Kirchen, Moscheen und Tempelanlagen anderer Religionen. Was die Rechtfertigung für Kosten bestimmter Leistungen in Scientology angeht, hätte ich noch einmal darauf hingewiesen, daß zwar für kirchliche Hochzeiten oder Beerdigungen auch Gebühren erhoben werden, nicht aber für Beichte, Abendmahl, gemeinsames Gebet oder andere seelsorgerliche Tätigkeiten. Das heißt, der religiöse Kern, die Erlangung von Seelenheil, ist keine Frage des Geldes. Interessanterweise verwendet Scientology ja auch das christliche Kreuz als Emblem. Die Lehre Jesus Christi ist also vermutlich in irgendeiner Weise in die scientologische Ideologie integriert. Was hätte wohl Jesus zu den Kosten des Auditings gesagt, der die Händler aus dem Tempel gescheucht hat und auch sonst nicht besonders gut auf die Huldigung des Mammons zu sprechen war (eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr usw.).
22. Oktober 2011 um 10:48 vormittags
Hallo,
freut mich, dass es Dir gefallen hat. Gute Punkte, die Du da angesprochen hast. Ich will nicht spoilern, aber ich sage einfach mal: Stay tuned!
23. Oktober 2011 um 2:11 vormittags
Ah, bin ja mal gespannt.
Was das Kreuz angeht, I should have RTFW, denn Wikipedia sagt:
“Die acht Enden des Kreuzes stehen für die ‘acht Dynamiken’.”
Obwohl die Inspiration durchs christliche Kreuz wohl kaum abgestritten werden kann, soll es sich hier also wohl um ein unabhängiges Symbol handeln.
23. Oktober 2011 um 12:05 nachmittags
Hallo,
das Kreuz wurde von Scientology als Logo gewählt, damit es nicht zu sektenhaft wirkt. Der “Kunde” sollte etwas haben, was ihm vertraut ist. Psychotricks und so.
23. Oktober 2011 um 10:17 nachmittags
[...] zweite teil besteht aus dem offiziellen interviewteil, gefuehrt mit der pressesprecherin der scientology-kirche [...]
7. November 2011 um 5:40 nachmittags
Okay, erstmal vielen Dank für den Podcast … ganz ehrlich habe ich irgendwie mehr erwartete … mehr krasse Aussagen oder Unglaubliches.
Allerdings finde ich schon, dass die Pressesprecherin gut geschult ist (sie ist ja 21 Jahre dabei). Persönlich finde ich ihr Lachen unangenehm und stufe es als Unsicherheit ein. Daran sollte sie noch etwas arbeiten!
Bin auf den dritten Teil gespannt … oben wurde so etwas in der Art erwähnt?!
7. November 2011 um 9:09 nachmittags
Hallo,
Vergleiche mal die Aussagen des Rundgangs und den richtigen Teil des Interviews.